Presse


Was die Medien über Peter Roth und sein Werk schreiben.


«Dona Nobis Pacem» und «Vertraue und Dankbarkeit» · Konzerte 2018 mit dem reformierten Kirchenchor Alt St.Johann

Fast vierzig Jahre hat Peter Roth den evangelischen Kirchenchor Alt. St. Johann geleitet und für den Chor in dieser Zeit eine Vielzahl von berührenden Werken geschrieben. Kompositionen, welche heute von vielen Chören gesungen werden. Im Juni 2018 führte der evangelische Kirchenchor Alt St. Johann zum Abschied von Peter Roth zwei Werke von und mit Peter Roth auf: Zwischen den einzelnen Nummern der beiden Kompositionen erzählte Peter Roth über die Entstehung der Werke, seine Art zu komponieren und die Bedeutung des Klangs.

Artikel im Toggenburger Tagblatt vom 2.6.2018


Peter Roth – der Komponist der Toggenburger Messe Wenn Chöre (…) die Toggenburger Messe singen, so sind ihnen volle Kirchen gewiss. März 2017 Artikel in der Winterthurer Zeitung

Ob in Henggart oder Hettlingen, ob in Seuzach oder Weisslingen – die Toggenburger Messe mit den biblischen Texten und der volkstümlichen Musik samt Hackbrettbegleitung findet bei Aufführenden und Zuhörenden stets grosse Resonanz. Das wird am kommenden Sonntag in Töss und Ende April in Dinhard nicht anders sein. «Ich musste mich nie ums Marketing kümmern», bestätigt der Komponist Peter Roth. Nach Abschluss seines Studiums am Konservatorium in Zürich kam der St.Galler 1973 als Musiklehrer ins Toggenburg. Nebenbei übernahm er die Leitung des evangelischen Kirchenchors Alt St.Johann. «Als erstes habe ich mit dem Chor eine Bachkantate eingeübt. Doch die Leute waren überfordert, die Aufführung wurde zum Fiasko, und ich erlitt eine Krise», erinnert er sich. Dann musste er ins Militär. Ausgerechnet im Arrest begann er in seinem Innern Musik zu hören. Die Geburtsstunde der ersten Komposition: «Juchzed und singed»

Im Chor in Alt St. Johann wurde das Stück mit Freude aufgenommen. «Das motivierte mich, weitere Lieder zu schreiben», erzählt der 72-Jährige. 1984 entstand daraus die «Toggenburger Passion». Schon bald fragten andere Chöre nach den Noten. Und weil das ganze Werk einigen Dirigenten zu lang war, schuf Roth 1991 mit Elementen aus der Passion die kürzere Toggenburger Messe mit dem Titel «Juchzed und singed». Während 39 Jahren komponierte der mehrfach ausgezeichnete Musiker fast ausschliesslich für «seinen» Kirchenchor. 2012 übergab er den Dirigentenstab in jüngere Hände. Von da an fand er Zeit für grössere Werke. Seine erste Oper «Spinnen», wurde 2016 auch im Theater Winterthur aufgeführt. Zurzeit arbeitet der Musiker an einem Auftragsprojekt zu den St.Galler Jubiläumsfeierlichkeiten «500 Jahre Reformation». Roths grosse Liebe zur Musik und zum Toggenburg findet in vielen Bereichen Ausdruck: Das Chorprojekt St.Gallen leitet er bereits seit 30 Jahren. Er ist Mitinitiant der Toggenburger Klangwelt, die touristisch attraktive Erlebnisangebote wie den Klangweg vereint. In Vorträgen und Kursen thematisiert er die Bedeutung der Toggenburger und Appenzeller Klangkultur sowie deren Bezüge zu den Traditionen und Religionen anderer Länder. Trotz politischen Niederlagen setzt sich Roth auch weiterhin mit Herzblut für den Bau eines Klanghauses am Schwendisee bei Wildhaus ein.


Video Peter Roth: Weltmusik und Klänge aus dem Alpstein | Video des Referats von Peter Roth im Rahmen der Vortragsreihe «Heiliger Sound» am 24. Februar 2014 in der Kirche St.Mangen in St.Gallen. Veranstalter: Evang.-ref. Forum St.Gallen

Angeregt von den Gesängen anderer Kulturen wird in der Ostschweiz die eigene Alpsteinkultur neu entdeckt: der Alpsegen mit seinen schamanistischen Wurzeln, die Klangmagie der Schellen und Kirchenglocken … die Welt der Obertöne, der Naturtöne, die spirituelle Kraft der eigenen Musik. Peter Roth zeichnet diese Entwicklung mit Musikbeispielen nach und zeigt, was künftig im Gottesdienst möglich sein könnte.


Wir sind Gäste auf dieser Erde | Adi Lippuner im Werdenberger & Obertoggenburger, Dezember 2012

Die vierte Jodlermesse von Peter Roth, aufgeführt durch das Jodlerchörli Hüsliberg und die Jodlergruppe Stockberg, war ein Publikumsmagnet: Rund 700 Personen sorgten dafür, dass die Klosterkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war.  …
Peter Roth hat “Bewahr üs Gott” wie eine traditionelle Messe aufgebaut. Sie beginnt mit dem Kyrie, dieses beinhaltet Gewissheit statt Flehen; dann folgt das Gloria, darin wird Gott in seiner Schöpfung erlebt; das Credo beinhaltet keine vorgegebenen Glaubenssätze, es ist vielmehr die Beziehung zu Gott von innen. Im Sanctus kommt der Psalm 23 zum Zug. …

Und was meinen die Besucher? “Sensationell, einfach grandios, dieser Tiefgang, die passenden Worte und die herrlichen Melodien, dazu die gefühlvollen Darbietungen der beiden Chöre”, so ein rundum begeisterter Zuhörer. Und der Komponist sowie der Dirigent, aber auch die Sängerinnen und Sänger werden nach der Uraufführung und der Darbietung mehrerer Naturjodel mit Komplimenten überhäuft.


Befreie mich, Gallus | Zum Gallusjahr präsentierte das Chorprojekt St.Gallen in der Jakobuskirche Widnau ein klassisch-jazziges Requiem.
Das Publikum in der katholischen Kirche war tief beeindruckt von der Musik wie auch von den von Schauspieler Franziskus Abgottspon ausdrucksstark gelesenen Texten. Auch die musikalischen Leistungen waren auf einem hohen Niveau. Der Chor unter Leitung von Peter Roth intonierte hervorragend, die beiden Gesangssolisten Maria Walpen und Manuel Walser glänzten mit ihren dankbaren Partien. Meisterpianist Peter Waters und seine Jazzfreunde umspielten den Chorgesang und auch die gelesenen Texte subtil und mit Verve. Kein Wunder, das Projekt erntete stehende Ovationen.


Weihnachtsgeschichte und Geldpresse | Michael Hug im Toggenburger Tagblatt, Dezember 2011

Mitten drin | Nun war das Publikum in der vollbesetzten Kirche mitten drin in einer multimedialen Weihnachtsgeschichte. Durch Gesang, Worte und Bilder berührt und ergriffen, wurde es durch die eineinhalbstündige Aufführung geführt. Beim “Magnificat”, dem dritten Liederteil, wurde es politisch, wie Pfarrer Siegrist vorwegnahm: “Es hat zum Inhalt, dass die Reichen leer ausgehen und die Mächtigen vom Ross fallen.” Der Chor erwiderte: “Däne wo liide müend, hilfsch du und gosch voruus, die Stolze und Mächtige, die Riiche gönd leer us.” Der Blues sei der Klang der Gerechtigkeit, des aufrechten Gangs, so der Sprecher, derweil Peter Roth sanft die Tasten anschlug und zum nächsten Stück überleitete.


Goldener Violinschlüssel für Peter Roth | Annalies Studer in Schwingen Hornussen Jodeln, Dezember 2011

Deine Musik schweigt nicht | “Du hast den Goldenen Violinschlüssel verdient, für deine Musik, deine Ideen, deine Innovation und die Klangwelt”, freute sich der Laudator Hans Höhener. Die Auszeichnung sei eine Anerkennung und Würdigung aus ganzheitlicher Sicht. “Deine Musik schweigt nicht”, so Hans Höhener. Er sei kein gewöhnlicher Musiker, sondern einer, der Menschen von unterschiedlichen Kulturen verbinde, denn Volksmusik lebe durch den Austausch und die Auseinandersetzung. “Dank dir wird das Toggenburg durch die Volksmusik mit der Welt verbunden”, stellte er erfreut fest.


Musizieren für den Frieden | Monika Zahner in Schaffhauser Nachrichten, September 2011

Bewegende musikalische Stunde | In der Vielfalt der Sprachen, Rhythmen, Melodien und Harmonien spiegelte sich das globale Anliegen dieses interkulturellen Konzerts. Der Dialog zwischen lateinischer und spanischer Sprache, begleitet von Jodelpartien, gestaltete sich äusserst lebhaft. Der vielseitige Toggenburger Musiker Peter Roth relisierte mit seinen Leuten eine bewegende musikalische Stunde. Er wagte es, die Sätze seiner lateinisch und a cappella gesetzten Jodelmesse mit den spanischen Sätzen der Misa Criolla übergangslos zu alternieren.


25 Jahre Toggenburger Passion | Conny Oberholzer am 11. April 2009 im Toggenburger Tagblatt

Kirche Kappel platzt aus allen Nähten | Kirche Kappel platzt aus allen NähtenSeit 25 Jahren dirigierte Peter Roth alle Aufführungen seines Werkes eigenhändig. Zum Jubiläum seines Werkes übergab er den Dirigentenposten an den jungen Musiker Philipp Kamm weiter und spielte am Hackbrett mit. Tief berührt lauschten die Besucherinnen und Besucher der musikalisch umgesetzten Osterbotschaft. Mit strahlenden Gesichtern, standing ovations und nicht enden wollendem Applaus gratulierten sie den Mitwirkenden zur mitreissenden Aufführung.


St. Johanner Wienacht | cbu im Toggenburger Tagblatt vom 15.12.2008

Die diesjährige Aufführung der St. Johanner Wienacht von Peter Roth war erneut ein grosser Erfolg. Beide Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Ein besonderer Genuss war das Solistinnenquartett … und das Amen beendete die St. Johanner Wienacht so sachte, dass zuerst vollkommene Ruhe herrschte, bevor anhaltender Applaus einsetzte.


Sankt Nimmerleinstag | Bettina Kugler im St.Galler Tagblatt vom 9.12.2008

Wie also soll man in derart finsteren Zeiten, gleichwohl unter dem Dach einer wohlig geheizten Kirche, die frohe Botschaft vom Frieden auf Erden gewärtigen? Vom Heiland, der zur Rettung der arg erlösungsbedürftigen Welt geboren wird – heute, und nicht erst am St. Nimmerleinstag? Peter Roth macht es mit dem St.Galler Chorprojekt in der Kirche Halden vor, mit Sprecher Daniel Kasztura, den Jazzmusikern Markus Gsell und Roland Christen und Mauro Rezzonico an der Orgel. Ihre Antwort ist so einfach, wie ungemütlich ….


Interpretation des Sonnengesangs | 5.5.2008, St.Galler Tagblatt zur Uraufführung von „Lied der Sonne“ am Naturstimmenfestival von Alt St. Johann

„Beim Lied der Sonne gehen die Jodellieder des Kirchenchores nahtlos in die Interpretation des Sonnengesanges in der Kalinga-Sprache über. Das Publikum dankte mit Standing Ovation und lang anhaltendem Applaus!“


Geflüsterte Verheissung | 5.12.2007, St.Galler Tagblatt zur Uraufführung von „Befreie mich von der Macht der Hohlköpfe“ in St.Gallen, Winkeln

„Nicht Jauchzen und Frohlocken steht am Beginn, sondern beinahe geflüsterte Verheissung, Mut zum Widerstand ist der Nachklang. Der Chor feiert sich nicht selbst, er hat etwas zu sagen, was über die letzte Kirchenbank hinausreichen soll: eine Predigt aus Musik und Wort.“


Applaus | “Werdenberger und Obertoggenburger” über den Toggenburger Sängertag vom 9. Juni 2007

“Neben den Chören, die sich bewerten liessen, durfte sich auch der Kirchenchor Alt St.Johann unter Leitung von Peter Roth mit dem “Toggenburger Alpsegen” und dem Gospel “Deep River” präsentieren. Wären sie vom Publikum bewertet worden, hätten wohl die verfügbaren Prädikate nicht ausgereicht, so gross war der Applaus”